Die kleinen Strolche e.V.


Projekt Hundertwasser zurück

13. bis 16. Tag

St. Martin rückt näher und wir müssen uns neben dem Bau des Brunnenhauses auch noch mit dem Basteln von Laternen befassen. Ich habe vor, den Kindern eine Hausform vorzuschlagen, doch bevor ich dies äußern kann, kommt von den Kindern die Idee:
"Wir bauen eine Hundertwasserhaus-Laterne."
Ursula: "Da habt ihr euch aber eine schwierige Aufgabe vorgenommen. Habt ihr denn schon eine Idee, wie euer Haus aussehen soll?"
Ella: "Ganz bunt."
Nun reden alle durcheinander: "Meins soll auch ganz bunt sein. Mit Zacken. Und ganz vielen Fenstern. Aber rund, nicht so eckig. Und meine soll ein goldenes Dach haben."
Ich schlage den Kindern vor, ihre Ideen erst einmal aufzumalen. Mit Eifer machen sie sich ans Werk. Anschließend erarbeite ich mit jedem einzelnen aus der entstandenen Vorlage die Form seiner Laterne. Dabei stellen wir fest, dass die Laternen alle unterschiedlich werden.
Mir fällt nun die Aufgabe zu, die entstandenen Modelle auf Pappe zu übertragen. Ich verspreche, dies am Nachmittag zu erledigen, damit die Kinder am nächsten Tag mit der Gestaltung ihrer Laternenbeginnen können.
In den nächsten Tagen wird nun emsig an den Laternen gearbeitet, da sie ja bis zu unserem Fest fertig sein sollen.
Zuerst werden die Häuser bunt bemalt und mit Fenster und Türen versehen. Danach müssen sie ausgeschnitten werden. Die Fenster werden mit einem Cutter ausgeschnitten. Dabei muss Ursula aber helfen; das Gerät sieht schon so gefährlich aus. Anschließend werden die Fenster mit Transparentpapier hinterklebt. Dies können die Kinder wieder allein bewerkstelligen. Nun müssen die Laternen noch zusammengeklebt und auf die Stäbe befestigt werden. Dabei brauchen wir alle noch einmal Ursulas Hilfe.
Am Ende stellen alle einhellig fest: "Das sind bestimmt die schönsten Laternen in Bonn."


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